Antifaschist*innen gedachten der Befreiung Eisenachs und der Opfer des Faschismus

Anlässlich des 74. Jahrestages der Übergabe der Stadt #Eisenach an die 3. US-Armee erinnerten am Samstag Mitglieder des Verbandes der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BDA), der LINKEN sowie des Stadtrates gemeinsam den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft.

Am 6. April 1945 konnte eine Gruppe u. a. mit dem Kommunisten August Rudloff und dem Liberaldemokraten Franz Wagner unter Einsatz ihres Lebens die Stadt kampflos an die vorrückenden amerikanischen Truppen übergeben. Damit retteten sie Eisenach vor einer sinnlosen Zerstörung.

„Den einstigen Mitgliedern der Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheit Eisenach und der Freien Turnerschaft Eisenach (damals Teil des Arbeiter Turn- und Sportbundes), welche beide per Bekanntmachung vom 03. Juni 1933 verboten wurden, ist es zu verdanken, dass wir heute am Denkmal in der Katzenaue stehen können“, erläuterte der Sprecher der Ortsgruppe, Thomas Engel, in seiner Gedenkrede.

Bedauerlich schlecht sei der Zustand der Gedenkplatte am Mahnmal für die durch den Faschismus gemordeten Sportler, welches durch den Künstler Hans Falk geschaffen und am 07. Mai 1959 eingeweiht wurde, befanden alle Anwesenden. „Gerade wenn im nächsten Jahr das 75. Jubiläum der Niederschlagung des Faschismus auf deutschem Boden gefeiert wird, sollte die Stadt alles daran setzen, die Orte des Gedenkens in einem würdigen Zustand zu versetzen.“ so Engel weiter.

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