Liste 2, Platz 19

Der Schutz von Menschenrechten, Tier- und Umweltschutz beginnt in der Kommune.

Als stadtbekannter Hundefreund stehen bei mir aber auch alle anderen Tiere, ob sog. „Nutz“- oder Haustiere ganz oben auf der Agenda. Die Diskussionen um ein Wildtierverbot in Zirkussen, die Abschaffung der Hundesteuer und die Verabschiedung einer Katzenschutzverordnung sind längst noch nicht abgeschlossen.


Die Stadt soll, analog zu Senioren- und Migrationsbeauftragten, einen Tierschutzbeauftragten bekommen. Dieser sollte die Kräfte der verschiedensten Tierschutzinitiativen, ob privat oder in Vereinen organisiert, bündeln, Berater und Mittler der Stadtverwaltung sein. Einen entsprechenden Antrag für den Stadtrat habe ich vorbereitet.


Ich bin gelernter Finanzbuchhalter und Steuerfachangestellter und habe einen besonderen Blick auf die Finanzen der Stadt. Begriffe wie Aufwand und Kosten oder Bedarf und Bedürfnis, werden in Debatten oft durcheinander gebracht. Aber Klarheit über was man spricht, ist wichtig für richtige Entscheidungen. 


Als überzeugter Antifaschist, bin ich der Meinung, dass die Losung „Wehret den Anfängen“ schon längst von der Realität überholt wurde und es Zeit für ein „Wehret den Zuständen“ ist.


Ich möchte mich für eine Stadtentwicklung einsetzen, die in die Zukunft gerichtet ist, eine Stadtentwicklung nicht nur in Beton und Asphalt, sondern für eine Stadt mit und für ihre Einwohner.
Hierzu ist auch eine gesellschaftliche Weiterentwicklung notwendig.
Ich will nicht starr an überkommenem festhalten, auch scheinbar bewährtes kritisch hinterfragen, um eben diese Weiterentwicklung zu ermöglichen. 
Bedenkenträger und Bewahrer gibt es genug in dieser Stadt.
Als nur ein kleines Beispiel sei die Elefantenrutsche genannt. Hier streiten alte Männer und Frauen über Ostalgie und eigene Kindheitserinnerungen.
Aber in der ganzen Diskussion darum, habe ich nicht einmal wahrgenommen, dass man die „Nutzer“ der Spielplätze mit einbezogen hätte. 


Ich werde mich dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche ein echtes Mitbestimmungsrecht an den Entscheidungen bekommen. Denn es ist vor allem ihre Zukunft, über die Entschieden wird.
Den Ungehörten, denen, die von den „Lautsprechern“ in dieser Stadt übertönt werden, eine Stimme geben, wäre mein Auftrag.

P.S. Ich werde langsam zu alt für „faule Kompromisse“

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